Der Uri Rotstock war das Ziel einer Wandergruppeum Thomas. Thomas hat seine Freunde aufgeboten und gemeinsam wurde der Berg in Angriff genommen. Für alle war das ein besonderes Erlebnis. Das Wetter und die Verhältnisse waren am Berg hervorragend. Die Wandergruppe durfte ein herrliches Bergerlebnis mit nach Hause nehmen.

 

 

 

Routenbeschrieb

 

Anlässlich der Buchtaufe von Blanca Imboden von „Wandern ist doof“ wurde die Wanderung auf den Uri Rotstock in Stein gemeisselt. Am 1. September organisierte Thomas Auer eine muntere Wandergruppe, die den roten Urner Gipfel erklimmen wollte. Ausgangspunkt war die Musenalp im Isental. Schon beim Start auf der Musenalp zeigte sich das Wetter von der freundlicheren Seite. Die steile Wand zum Firnboden war im unteren Teil noch etwas feucht. Diesen Teil bewältigte die Gruppe aber problemlos. Gemächlich ging es Richtung Firnboden hoch und an der Flanke des Chessels musste vorerst einmal eine kleine Kletterpartie am Fixseil absolviert werden. Dann ging es über die Reste des Chlitaler Firns hoch. Allerdings hatte der Gletscher nur schon während des letzten Jahres wieder einen grossen Rückzug angetreten. Nach gut zweieinhalb Stunden wurde das Ziel der Wanderung erstmals sichtbar. Über die „Treppenstufen“ ging es dann weiter Richtung Rotstock-Sattel. Die Gletschermoräne ist noch einigermassen erträglich zu ersteigen, kurz vor dem Sattel wird der Aufstieg aber mühsam. Im losen Geröll braucht der Aufstieg ziemlich viel Kraft. Was allerdings erfreulich war, die Auswirkungen des späten Schneefalls in diesem Frühjahr haben sich an den Schnuttmoränen abgelagert. So konnte der Aufstieg im Schneefeld bewältigt werden.   Nach dem erwähnten, etwas mühsamen Aufstieg über das rote Kiesfeld habe wir den Grat auf etwa 2800 m ü. Meer erreicht. Bisher war der Weg problemlos zu bewältigen. Besonders anspruchsvolle Stellen auf dem Weg zum Urirotstock musste wir keine passieren. Die Aussicht auf das gegenüberliegende Engelberger Rothorn, den Ruchstock oder auf den Titlis war dann aber nur eingeschränkt möglich, weil aufkommende Wollen- und Nebelfetzen die Sicht trübten. Die letzten Höhenmeter vom Grat zum Gipfel sind leicht, man schafft den letzten Aufstieg in knapp 15 bis 20 Minuten. Auf dem Gipfel angelangt, gab es innerhalb der Gruppe die üblichen Gratulationen, das Ziel erreicht zu haben.   Dann geht’s wieder zurück zur Musenalp, diesmal allerdings auf der Seite des Blümisalpfirns. Wir entscheiden uns, den etwas steileren direkten Abstieg unter die Füsse zu nehmen. Auf der Höhe der Gitschenhörelihütte hat sich dann auch wieder der Nebel etwas gehoben, was noch einmal eine bessere Sicht auf das Tal und die Abkürzung oberhalb der Biwaldalp ermöglichte. Im dichten Nebel ist es schnelle mal möglich, sich dort etwas zu verlaufen. Über den Sassigrat ging es schliesslich zurück auf die Biwaldalp. Auf dieser Wanderung waren Clemens, Barbara, Edith Hans-Ruedi, Roman und Thomas mit dabei. Sie alle zeigten sich begeistert.

 

 

Routendetails

Tour-Datum 1. September 2013
Region Schweiz, Uri, Isental
Wandern-Schwierigkeit T4
Zeitbedarf 7 – 8 h (12,4 km)
Aufstieg 1504 m
Abstieg 1504 m
Strecke Musenalp 1486 m – Firnboden 1624 m – Ob Stelli 1700 m – Grat 2800 m Urirotstock 2928 m  – Gitschenhörelihütte 2325 m – Biwaldalp 1694 m – Sassigrat 1868 m – Musenalp 1486 m
Anfahrt via Isenthal, links weg ins Kleintal bis Talstation Musenalpbahn.
Verpflegung Isenthal, Musenalp, Bialdalp
Bemerkungen Schöne, trotz T4 recht einfache Route, aber nichts für Anfänger. Gute Kondition erforderlich.

 

 

 

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Von Gery

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