Eine fatastische Tour mit alpinem Charakter, Wandergenuss bis zum T6 und leichten Klettereien bis zum III. Grad bietet die Mythen-Triologie. Wer das liebt und gerne mit viel Luft unter den Füssen unterwegs ist, der findet bei der Mythen Triologie mit dem Haggenspitz, dem Kleinen Mythen und dem Grossen Mythen über das Wyss Wändli genau das Richtige.

 

 

Routenbeschrieb

Haggenegg – Haggenspitz (T6/III): Von der Haggenegg streift man durch die Wiese Richtung Haggenspitz über den Schärsack zum Fusse des Haggenspitzes. Durch ein steiles Grascouloirs geht es die ersten Höhenmeter hinauf. Der Weg ist gut zu finden, es sind rote und gelbe Markierungen angebracht. So gelangt man nach ein paar Kraxeleien zur Traverse, die man ohne Probleme durchwandern kann. Ein Fixseil gibt hier zusätzliche Sicherheit. Anschliessend geht es hinauf zu den beiden Kaminen. Den leichten Abstieg zum Mülers Chämi (Kamin) lässt man aber bei feuchtem Fels lieber bleiben. Also geht es links hinauf. Es folgen einige Blöcke und Spalten. Im Kamin selbst ist ein Bergseil installiert, das bei feuchtem Fels hilfreich ist. Man gelangt auf den Mini-Grat vor dem Gipfel des Haggenspitz.

Haggenspitz-Kleiner Mythen- Zwüschet Mythen (t6/III/T5): Der Absteig erfolgt Richtung Kleiner Mythen hinunter zum Griggeli. Dank gutem griffigem Fels mit herrlichen Schubladen ist der Abstieg problemlos zu bewältigen. Beim Griggeli geht es dann im Zick-Zack die Nordostflanke des Kleinen Mythen hoch. Das noch vorhandene Schneefeld ist beim Aufstieg dienlich. So erreicht man den Norkamin. Hier sind ein paar klettertechnische Griffe notwendig. Oft ist es im Kamin feucht, der Fels bietet dann nicht gerade optimale Tritte und vor allem Griffe. Vorsichtig hinausklettern. So erreicht man den Gipfel mit dem neuen Gipfelkreuz. Von dort geht es weiter mit leichtem Abstieg über die Ostflanke zum Vorgipfel und über das Geröllfeld hinuner bis Zwüschet Mythen.

Zwüschet Mythen – Grosser Mythen (T6/III+): Von Zwüschet Mythen steigt man auf dem Bergwanderweg Richtung Schwyz etwa 50 Höhenmeter ab. In einer der ersten Kehren weist ein roten Punkt auf der linken Seite im Wald der weiteren Wegverlauf. Diesem Einsiedlerweg gilt es durch Gestrüpp und einem schmalen Weglein zu folgen. Es folgt eine Grasplangge und ein Grascouloir, das durchstiegen wird. Zuletzt kraxelt man ein steiles Couloir hoch zu einem Sattel, auf dem befindet sich ein auffälliger Felszahn (der pot de chambre). Da beginnt denn auch die Route durch ein System von Couloirs, Verschneidungen und Bändern durch die Westwand des Grossen Mythens und sie endet auf der Mythenmatt. Seilsicherung ist hier mehr als angebracht. Ab der Mythenmatt geht es den mit blauen Punkten Weg übers Rotgrätli auf den Gipfel des Grossen Mythens und von da über den Normalweg zur Holzegg und über Zwüschet Mythen zurück zur Haggenegg.

 

Routendetails

Tour-Datum 10. Mai 2014
Region Schweiz, Schwyz, Zentrlaschweiz, Mythenregion
Wandern-Schwierigkeit K III+
Zeitbedarf ca. 6 – 7 h (8,5 km
Aufstieg 1167 m
Abstieg 1169 m
Strecke Haggenegg 1414 m – Schärsack – 1410 m – Haggenspitz 1761 m – Griggeli 1660 m – Kleiner Mythen 1811 m – Vorgipfel Kleiner Mythen 1763 m – Zwüschet Mythen 1438 m – Pot de Chambre 1230 m – Wyss Wändli 1500 m – Mythenmatt 1630 m – Rot Grätli 1820 m – Grosser Mythen 1898 m –Holzegg – Zwüschet Mythen – Haggenegg 1414 m
Anfahrt mit dem PW bis Haggenegg
Verpflegung Aus dem Rucksack, Restaurant auf der Haggenegg, Grosser Mythen, Holzegg, Zwüschet Mythen (unterwegs keine Verpflegungsmöglichkeit)
Bemerkungen

nur für absolut trittsichere, schwindelfreie Berggänger. Seilsicherung notwendig

Route mit Otmar Spescha, Schwyz, gelaufen.

 

{besps}stories/mythentriologie{/besps}

Von Gery

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.